Insider-Tipps

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Yannic
9. März 2020
30 Bewertungen

Natürlich ist Paris nicht nur wegen Eiffelturm und Louvre eine Reise wert: Es sind vor allem die vielen kleinen, versteckten Spots und schönen Viertel, die das besondere Ambiente von Paris ausmachen! Wie ihr Paris ein wenig abseits der ausgetretenen Pfade erkunden könnt, zeigen wir euch hier – mit unseren Tipps rund um Paris.

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Unsere 10 liebsten Insider-Tipps

Ihr wollt das „echte“ Paris erkunden? Kein Problem! Holt euch bei unseren Top 10 der schönsten Insider-Aktivitäten ein bisschen Inspiration für eure Reiseplanung! Ob spektakuläre Ausblicke, große Kunst oder kulinarische Highlights – bei diesen Tipps für Paris ist für jeden etwas dabei:

  • 1. Ehrfürchtig werden auf dem Friedhof Père Lachaise

Grab auf dem Friedhof Père Lachaise

Kaum ein anderer Ort in Paris schafft es, Romantik und Gruselfaktor auf so einzigartige Weise zu verbinden, wie der Friedhof Père Lachaise. Er ist der größte Pariser Friedhof und letzte Ruhestätte berühmter Persönlichkeiten wie Jim Morrison, Oscar Wilde, Edith Piaf, Molière und Jean de La Fontaine. Begebt euch in dem weitläufigen Labyrinth auf einen durchaus unheimlichen Spaziergang!

Père Lachaise Führung

  • 2. Den einmaligen Blick von Panthéon aus genießen

Erst seit der grundlegenden Renovierung vor einigen Jahren ist auch der obere Bereich des Panthéon für Besucher zugänglich. Der Zutritt ist dabei nur ihm Rahmen von Führungen möglich. Diese starten mehrmals täglich, Tickets sind für 2 Euro (zuzüglich zum Eintrittspreis) erhältlich. Der Höhepunkt der Tour ist der Blick vom Kolonnadengang, welcher Notre-Dame, das Centre Pompidou, den Invalidendom und den Eiffelturm vereint!

  • 3. Dem Zauber der Sainte-Chapelle erliegen

Sainte-Chapelle in Paris

Auf der Íle de la Cité, nur einen Steinwurf von Notre-Dame entfernt, liegt ein Gotteshaus, das ihr euch auf keinen Fall entgehen lassen dürft: Die prunkvolle Sainte-Chapelle wurde Mitte des 13. Jahrhunderts im gotischen Stil erbaut und hebt sich dennoch deutlich von anderen Kirchen aus dieser Zeit ab. Bekannt ist für die bunt bemalten Wände und Decken, vorwiegend in Blau- und Lilatönen. In Verbindung mit den bis zu 12 Meter hohen Fenstern entsteht so ein einmaliges Licht.

  • 4. Einen Crêpe essen in der Rue Montparnasse

Montparnasse im Süden war einst das Viertel der großen Künsten – und so unter anderem ein prägender Ort für Hemingway und Picasso. Heute ist es zwar eher ein Geschäftsviertel, die traditionsreiche Gastronomie prägt Montparnasse aber nach wie vor. Besonders bekannt ist es für seine hervorragenden Crêpes. In der Rue Montparnasse ist die Auswahl am größten!

  • 5. Die Hügel im Parc des Buttes-Chaumont erklimmen

Parc des Buttes Chaumont

Mit seinen steilen Bergen und spitzen Felsen bieten sich vom Parc des Buttes-Chaumont  aus ganz besondere Blicke auf die umliegende Stadt – vor allem auf das Künstlerviertel Montmartre. In Auftrag gegeben wurde die Anlage von Napoleon III., anlässlich der Weltausstellung im Jahr 1867. Zuvor waren auf dem Gelände nur brachliegende, zur Mülldeponie umfunktionierte Steinbrüche zu finden. Nach der Umwandlung strahlten diese im Stil von englischen Landschaftsgärten, mit zahlreichen Wasserfällen, Grotten & Co. Das Highlight ist die von Eiffelturm-Bauer Gustave Eiffel entworfene Hängebrücke, die zu einer kleinen, künstlich angelegten Insel führt.

  • 6. Eine kulinarische Radtour unternehmen

Einfach nur rumsitzen ist euch zu öde? Dann könnte eine geführte Fahrradtour durch Paris genau die richtige Stadtrundfahrt für euch sein! Der Vorteil hierbei ist, dass euer Gefährt wesentlich flexibler ist und auch in die kleinsten, charmantesten Gassen kommt – zum Beispiel im malerischen Marais-Viertel. Bei einer Kulinarischen Radtour unter professioneller Leitung seht ihr neben diesem auch das Beaubourgviertel und den Bastilleplatz – und probiert auf einem Markt lokale Spezialitäten.

KULINARISCHE PARIS-RADTOUR BUCHEN

  • 7. Eine Fahrt auf dem Canal St. Martin unternehmen

Brücke am Canal St Martin in Paris

Abseits des Pariser Touristenrummels lockt die romantische Uferpromenade des Canal St. Martins mit venezianischen Brücken, schattenspendenden Kastanienbäumen und gemütlichen Restaurants direkt am Wasser. Als Highlight wartet eine besondere Bootsfahrt auf dem Kanal und durch einen unterirdischen Tunnel! Der Canal Saint Martin ist einer der speziellen Tipps für alle, die mal ein anderes Gesicht von Paris sehen und sich unter die Einheimischen mischen wollen.

  • 8. Durch die Gärten de Musée Rodin schlendern

Der Bildhauer Auguste Rodin war einer der wichtigsten französischen Künstler des 19. Jahrhunderts. Das ihm gewidmete Museum in Paris ist in einem seiner ehemaligen Wohnhäuser, einem Stadtpalast aus dem 18. Jahrhundert, untergebracht. Hier schuf Rodin zahlreiche der ausgestellten Werke, die sowohl im prächtigen Palais als auch in der malerisch angelegten Gartenanlage erstaunt werden können. Zudem gibt es Werke von Monet, Renoir oder Van Gogh zu sehen.

  • 9. Den Eiffelturm von der Pont de Bir-Hakeim aus bewundern

Pont de Bir-Hakeim

Obwohl sich nur wenige Touristen hierher verirren, ist die Pont de Bir-Hakeim einen Besuch wert: Denn von dieser Brücke hat man einen der besten Ausblicke auf den Eiffelturm in ganz Paris! Doch auch die Brücke selbst ist ein besonderer Anblick, denn sie besteht aus zwei Etagen. Während sich unten Fußgänger, Radfahrer und Autos bewegen, fährt auf der wie ein Viadukt angelegten oberen Etage die Metrolinie 6 – und zwar zur gleichnamigen Metrostation Bir-Hakeim, die zu den schönsten von ganz Paris zählt.

  • 10. Dem hektischen Pariser Alltag im Stadtwald Bois du Boulogne entkommen

Der Bois du Boulogne ist der kleinere der beiden Stadtwälder und liegt im Westen von Paris, im 16. Arrondissement. Während der Französischen Revolution wurde er fast vollständig abgeholzt. Unter Napoleon III. erfolgte die Wiederbelebung des Parks nach dem Vorbild des Londoner Hyde Parks. Ein Highlight ist der Rosengarten, in dem weit über 10.000 Sträucher gepflanzt wurden. Neben kilometerlangen Rad- und Reitwegen gibt es zwei künstlich angelegte Seen, auf denen ihr zu einer Bootstour aufbrechen könnt, sowie einen kleinen Freizeitpark.

Unsere Insider-Guides für die beliebtesten Stadtteile

Ihr wollt Paris Stück für Stück erkunden? Dann sind unsere nach Stadtteilen geordneten Insider-Guides genau das richtige für euch! In Kürze zeigen wir euch hier neben den Top 5-Sehenswürdigkeiten im Viertel auch die coolsten Bars, die sehenswertesten Museen und mehr Tipps  – zum Beispiel für diese angesagten Viertel von Paris:

  • Das Marais in Paris

Centre Pompidou Ausschnitt

Das mondäne Marais-Viertel ist eine der angesagten Gegenden von Paris! Vor der Französischen Revolution war es bevorzugter Wohnsitz des Adels, heute ist es eine bunte Mischung verschiedenster Kulturen und Subkulturen. So ist es zum Beispiel sowohl ein Hotspot der LGBTQ-Community als auch das Zentrum des jüdischen Lebens in Frankreich. Zahllose Bars, Clubs und Cafés und ein großes kulturelles Angebot machen das Marais zum Place to be.

  • Montmartre in Paris

Sacre Coeur von unten

Im Norden von Paris erhebt sich der Hügel Montmartre über die Stadt – gekrönt von der schneeweißen Basilika Sacre-Coeur. Vom einstigen Dorfcharakter der Nachbarschaft zeugen noch zahlreiche, alte Mühlen –  zum Beispiel auf dem Dach des weltbekannten Varieté-Theaters Moulin Rouge. Herz des Künstlerviertels ist der Place du Tertre mit zahlreichen Straßenmalern.

  • Das Quartier Latin

Pantheon Paris Ansicht

Die bekannte Universität Sorbonne im Herzen des Quartier Latin macht das Viertel zum quirligen Studentenviertel – und somit zu einer der beliebtesten Gegenden von Paris. Unser Ausgehtipp für Essen und Drinks: die pittoreske Rue Mouffetard. Zudem liegen auch zahlreiche Sehenswürdigkeiten hier – allen voran die französische Ruhmeshalle, das Panthéon.

FAQ’s zur Reise nach Paris: Die besten Tipps

  • Was muss man in Paris gesehen haben?

Paris strotzt nur so vor Sehenswürdigkeiten. Weltbekannt ist natürlich der Eiffelturm, der von nahezu überall aus zu sehen ist. Der Louvre als wohl berühmtestes Museum solltet ihr auch in jedem Fall auf eurer Liste haben, genau wie die Kathedrale Notre-Dame. Das Viertel Montmartre mit der Basilika Sacre-Coeur und dem Moulin Rouge ist, trotz der etwas abgelegenen Lage, ein absoluter besucher-Magnet. Besonders schöne Ausblicke erhaltet ihr zudem bei einer Seine-Bootsfahrt!

  • Welches Viertel ist das beste für einen Besuch in Paris?

Welches viertel bzw. welcher Stadtteil der beste für eure Reise, hängt natürlich vom eigenen Geschmack ab. Viele Paris-Besucher lieben den Charme von Montmartre im Norden der Stadt. Wenn ihr es etwas zentraler mögt, sind das Marais und Bastille rund um die Rue Oberkampf eine gute Wahl. Auf der „anderen“ Seine-Seite lockt zudem das Studentenviertel Quartier Latin.

  • Wann ist es am schönsten in Paris?

Eine Reise nach Paris lohnt sich zu jeder Jahreszeit! Das kulturelle Angebot ist groß und die beliebten Sehenswürdigkeiten ganzjährig geöffnet. Regen fällt, mit Ausnahme des sehr trockenen Augusts, das ganze Jahr über gleichmäßig verteilt. Als ideale Monate für eine Reise nach Paris gelten jedoch April, Mai, Juni und September – also der Früh- und Spätsommer.

Über den Autor
Yannic

Mit 16 war ich das erste Mal in Paris. Seitdem komme ich immer wieder an die Seine! Auch wenn sich seitdem einiges in der Stadt verändert hat, bleibt vieles gleich: zum Beispiel der spektakuläre Ausblick vom Butte Montmartre, die Erhabenheit des Eiffelturms oder das bunte Treiben im Marais. Gerne möchte ich mit meinen Tipps und Empfehlungen dafür sorgen, dass auch eure (erste) Paris-Reise unvergesslich wird!

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